neubeginne - Katharina Pachta
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neubeginne

 

neubeginne

 

heute ist ein tag der neubeginne. das war so nicht geplant. vor zwei monaten hab ich alles abgebrochen. was ich bis dahin gemacht hab. naja. fast alles. ich bin weiterhin frau. mutter. freundin. geliebte. tochter. mensch. aber ich habe meine arbeit. arbeitsutensilien. arbeitsorte losgelassen.

ich wollte die arbeit aus meinem leben streichen. ich wollte nicht mehr arbeiten. ich habe so gelitten unter dem begriff. und dem. was ich damit verbinde. es war schwer geworden. alles. was mit arbeit zu tun hatte. es wurde ein riesengroßes muss. und vor kurzem habe ich gehört.

streiche die wörter ARBEIT und MÜSSEN aus deinem wortschatz.

aber das ist gar nicht so einfach. was sagst du denn statt körperarbeit. oder wenn dich wer fragt. was arbeitest du. und ich drauf. nix. kann nix sagen. weil ich nix arbeite. oder kann nix sagen. weil ich meine tätigkeiten nicht als arbeit sehe. ich bin halt einfach da und mach. was mir spaß macht.

heute. zwei monate später. nehme ich die fäden wieder auf. aber wohlgemerkt. ich arbeite nicht. ich gebe nur wieder sitzungen. bewusst gewählt. der ort. die menschen. um sie in ein leben mit mehr leichtigkeit zu begleiten. das macht mir spaß. macht mich aufgeregt. so neu. so vertraut.

und dann starte ich heute mit einem projekt. das ich schon seit zwei jahren mit mir herumtrage. dem miss.easygoing zoomroom. vor zwei jahren sagte ich auf die frage. was ich denn beruflich machen möchte. ich erschaffe räume der leichtigkeit. und dann vergaß ich diesen satz wieder.

bis vor kurzem der ruf laut wurde. miss.easygoing zoomrooms zu begründen. in der beschreibung schrieb ich plötzlich „ich öffne einen raum für leichtigkeit“. bämmm. da war es. und ich war ganz erstaunt. gibt´s sowas. etwas hat mich dahin geführt. etwas in mir hat nicht darauf vergessen.

also starte ich heute um 19:00 uhr. eröffne einen raum für leichtigkeit. und wir beginnen mit dem fehlen derselben. der schwere. die kennen viele von uns so gut. so schnell schleicht sie sich ein. wir wollen sie weg haben. wollen am liebsten fliegen. frei sein. nur gelingt das nicht so wie gewünscht.

ich kann schon ein bisschen fliegen. bin schon ein bisschen freier. hab mich rausgeschält aus einem engen kokon. der mich fast erstickte. und nun fliege ich. und zeig dir. wie es gehen kann. wie man aus eingefahrenen schienen aussteigen kann. obwohl es so unvorstellbar für dich scheinen mag.

stay with me. 💕