jingle bells. - Katharina Pachta
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jingle bells.

 

jingle bells.

 

dudel. dudel. jingle bells dudelt es aus dem radio. das ich zwischendurch mal eingeschaltet hab. damit es nicht ganz so still ist in der stille hier. ich summe mit. hör gar nicht richtig zu. komme plötzlich drauf. he. das ist ja ein weihnachtslied. das find ich weniger cool am vierzundzwanzigsten november.

ich will nicht weihnachtslieder singen ende november. sie sagen in einem monat ist weihnachten. mich stört weihnachten nicht. ich freu mich auch immer auf die weihnachtsmärkte. wo die liebste und ich die schilcher glühweinstände in ganz wien abgrasen. klar. ein bissi sachen schauen tun wir auch.

aber dieses gedudel geht mir dann schon ein wenig auf den keks. muss das sein. da fällt mir ein. heute früh hab ich gehört. dankbarkeit ist der schlüssel. undankbarkeit der killer. und ich spüre meinen missmut. mein grummeln. und merk. es bringt mir nix außer die vertiefung schlechter laune. der killer quasi.

wofür bin ich also dankbar.

ich bin dankbar für das radiogerät. das radioprogramm. das meine stille bereichert. bin dankbar für diesen alten song. dass ich den text mitsingen kann. mitsumme im reflex. dass ich bald weihnachten feiere mit meinen liebsten. hier bei mir und auch anderswo. dass so viele liebe menschen in meinem leben sind. dass…

mir fällt noch viel mehr ein. aber ich verschon dich jetzt lieber. es zeigt mir aber. ich kann den schlüssel drehen. wann ich will. wenn ich will. ich muss nichts killen. es ist nur eine frage der aufmerksamkeit. im grummelsaft zu schmoren oder den schlüssel zu drehen und zufrieden. ja. glücklich zu sein.

thx jingle bells. 💕