dimmen oder strahlen - Katharina Pachta
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dimmen oder strahlen

dimmen oder strahlen

 

manchmal zögerst du. mit menschen in kontakt zu treten. dann beschäftigen dich fragen. kann man das machen. ist das nicht lästig. ist das nicht zu viel. bin ich zu viel. ist das zu oft. wann ist zum beispiel ein sms. signal. whatever austausch beendet. wer hat das letzte oder erste wort.

da kannst du dann schon ein paar stunden oder tage damit verbringen. latent immer wieder diese gedanken zu wälzen. und damit bist du nicht allein. das machen viele menschen. sie haben oft gehört. bitte. das ist jetzt aber genug. du hast die grenze überschritten. sei still. hör auf. gib endlich ruhe.

so hast du dir also angewöhnt. den regler im auge zu behalten. den finger immer am regler zu halten. du regulierst. drosselst und dimmst dein tempo. dein licht. der situation und den menschen angemessen. oder zumindest. was deiner erfahrung nach angemessen ist.

aber. ich sag es jetzt mal rundheraus. ist nicht das gegenüber dafür verantwortlich. mit einem möglichen zuviel von dir umzugehen. solltest du nicht einfach sagen und tun dürfen. wonach dir grad ist. in einer intensität und einem überschwang und voller lebenslust. wie sie grad aus dir raussprudeln.

manchmal habe ich auch noch diese gedanken. dann dimme und drossle ich mein licht. meine intensität. mein lachen. um aber nach kurzer zeit festzustellen. dass ich mich dadurch unfrei und kontrolliert fühle. und ich höre sofort wieder damit auf. das entspricht nicht meiner vorstellung von freiheit und fülle.

ich bin intensiv. lustvoll. spontan. und wer das nicht aushält. der darf halt noch ein bisschen üben. seine grenzen zu setzen. „nein“ zu sagen. „danke genug“ zu sagen. oder sonstwie einen punkt zu setzen. nicht ich muss mich dimmen. der oder die andere darf wachsen.

ich erlaube mir zu strahlen. 💕